Arianne Moser-Schäfer
Arianne Moser-Schäfer
Liberal - Engagiert - Lösungsorientiert

JA zum Steuergesetz am 1. September

Veröffentlicht am 31.07.2019 von Arianne Moser-Schäfer | 0 Kommentar(e)

Damit unser Kanton auch für Unternehmen interessant bleibt, ist ein JA zum Steuergesetz am 1. September unbedingt nötig

 

JA zum Steuergesetz

Bald werden wir die Stimmzettel für die Abstimmung vom 1. September erhalten. Die am 19. Mai angenommene, eidgenössische Vorlage zur Steuerreform und AHV-Finanzierung (STAF), muss nun auch im kantonalen Recht umgesetzt werden ohne dass Firmen wegziehen und damit Steuersubstrat für den Kanton Zürich verloren geht. Steuerprivilegien für überwiegend im Ausland tätige Unternehmen werden abgeschafft. Im Gegenzug stehen künftig allen Unternehmen neue Steuerabzüge für Forschung & Entwicklung, Patentverwertung und Eigenfinanzierung offen. Hinzu kommt eine moderate Senkung des Gewinnsteuersatzes für alle Unternehmen (Senkung der Gesamtbelastung z.B. in der Stadt Zürich von 21.1% auf 19.7 %). 

Mehrere Kantone sind daran, ihre Gewinnsteuersätze markant zu senken oder haben dies bereits umgesetzt (z. Bsp. Basel-Stadt, Genf, Waadt und fast alle Nachbarkantone auf 14,5% und tiefer). Der Kanton Zürich will nicht so weit gehen. Er verfügt über genügend andere gute Standortfaktoren, die Zürich attraktiv machen. Allerdings darf die Spanne auch nicht zu gross werden. 

Da die Steuerrevision kurzfristig zu Steuerausfällen führt, unterstützt der Kanton die Gemeinden und Kirchen finanziell und erhöht seinen Beitrag an die AHV-Zusatzleistungen. Mittel- und längerfristig aber werden die Steuereinnahmen steigen, da sich, dank der verbesserten Wettbewerbsfähigkeit, neue Unternehmen im Kanton ansiedeln werden und mehr investiert wird. Es handelt sich bei der Steuerreform also um eine Investition in die Zukunft.   

Die FDP wäre gerne weiter gegangen. Da es uns wichtiger ist, den Kanton wenigsten einen kleinen Schritt in die richtige Richtung zu bewegen, als mit leeren Händen dazustehen, tragen wir den ausgehandelten Kompromiss mit.

Wir brauchen genügend viele und gesunde Unternehmen in unserem Kanton, die Arbeitsplätze bieten und Steuern zahlen. Nur so können wir als Gesellschaft auch in soziale und Umwelt-Projekte investieren. 

 

Die Bereitschaft, Lösungen zu suchen und die Fähigkeit, Kompromisse zu finden haben die Schweiz und den Kanton Zürich zu einem Erfolgsmodell gemacht. Weil stets unterschiedliche Meinungen berücksichtig werden mussten, ist es gelungen, auch den Blick fürs Gesamte zu behalten. So haben wir uns, zwar meist in kleinen Schritten, dafür aber stetig vorwärts entwickeln können. 

Zu seinem Geburtstag wünsche ich unserem Land, dass wieder mehr Politiker und Parteien sich daran orientieren und ihre eigene Profilierung hinten anstellen. 

Arianne Moser-Schäfer, Kantonsrätin und Nationalratskandidatin FDP

veröffentlicht am 31.7.2019 im Anzeiger des Bezirks Affoltern

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